Was kann eine Detek­tei für Sie leis­ten ?


Vor­wort

Es gibt Detek­ti­ve, die bie­ten ein so brei­tes Spek­trum an Leis­tun­gen, dass nur noch die eige­ne Rake­ten-Abschuss­ram­pe im Reper­toire fehlt. Zuge­ge­ben, unser Auf­ga­ben­ge­biet ist so abwechs­lungs­reich wie die Men­schen viel­fäl­tig sind. Doch unse­re Arbeit hat abso­lut nichts mit den Detek­ti­ven aus dem Fern­se­hen zu tun. Der Detek­tiv Cars­ten Stahl ist eine Erfin­dung für eine TV-Serie.

Unse­riö­sen Detek­tei­en fehlt nur noch ein eige­nes Rake­ten­ab­wehr­sys­tem im Vor­gar­ten – Über­trei­bung pur.

Als Detek­ti­ve ver­hal­ten wir uns unauf­fäl­lig, am bes­ten so, dass nie­mand etwas von unse­rer Tätig­keit mit­be­kommt. Wir sind Jour­na­lis­ten, Kraft­fah­rer, Zei­tungs­aus­trä­ger, Bau­ar­bei­ter, Buch­hal­ter und … aber nie­mals geben wir uns als Detek­tiv zu erken­nen – es sei denn, dass es eine auf­trags­be­zo­ge­ne Situa­ti­on erfor­dert oder aus ermitt­lungs­tak­ti­schen Grün­den ange­bracht erscheint.

Detek­ti­ve sind auch kein ver­län­ger­te Arm der Jus­tiz – spe­zi­ell nicht für die Poli­zei. Vie­le Berufs­kol­le­gen die neu in die­sem Gewer­be tätig sind, sehen sich und Ver­hal­ten sich lei­der so. Gott sei dank blei­be die­se schwar­zen Scha­fe nicht lan­ge auf dem Markt. Detek­ti­ve sind auch nicht ver­pflich­tet, Ermitt­lungs­er­geb­nis­se im vor­aus­ei­len­den Gehor­sam der Poli­zei mit­zu­tei­len. Kraft Geset­zes sind alle Bür­ger ver­pflich­tet, in den abschlie­ßend auf­ge­zähl­ten Fäl­len des § 138 (Nicht­an­zei­ge geplan­ter Straf­ta­ten) die Poli­zei zu infor­mie­ren bzw. Straf­an­zei­ge zu erstat­ten.

Die jahr­zehn­te­lan­ge Arbeit als Detek­tiv hat uns mit vie­len Schick­sa­len unse­rer Kun­den kon­fron­tiert. Und wir füh­len mit unse­ren Kun­den – doch Mit­ge­fühl darf nicht den Blick ver­sper­ren für die pro­fes­sio­nell zu erle­di­gen­den Auf­ga­ben. Denn es nützt Ihnen nichts, wenn der Detek­tiv mit Ihnen “Händ­chen hält”.

Als Detek­ti­ve sind wir an den Schnitt­stel­len zwi­schen Ihnen, Ihrem Rechts­be­stand und oft auch den Gerich­ten tätig. Ihnen kann nur wirk­sam gehol­fen wer­den, wenn die feh­len­den Bewei­se beschafft, Zeu­gen ermit­telt und Spu­ren ver­folgt wer­den. Um hier erfolg­reich zu sein, muss der Detek­tiv – bit­te nicht falsch ver­ste­hen – ein Voy­eur sein, jemand der Spaß dar­an hat, Ziel­per­so­nen im Rah­men des Auf­tra­ges und gedeckt durch das Recht, aus­zu­spä­hen. Als Ermitt­ler müs­sen Detek­ti­ve eine fei­ne Anten­ne haben und im Lesen von Mikro­ex­pres­sio­nen geübt sein (es gibt nur ganz weni­ge Men­schen auf der Welt, die Mikro­aus­drü­cke bis zur Per­fek­ti­on erken­nen). Unter Mikro­ex­pres­sio­nen oder auch Mikro­mi­mik ver­steht man mini­ma­le flüch­ti­ge Gesichts­aus­drü­cke, die Sekun­den­bruch­tei­le dau­ern und die sie­ben uni­ver­sel­len Emo­tio­nen Ekel, Ärger, Angst, Trau­rig­keit, Freu­de, Über­ra­schung und Ver­ach­tung aus­drü­cken und die sich wil­lent­lich nur schwer unter­drü­cken las­sen. Hier beschrie­ben in den Gesich­tern der poten­ti­el­len Zeu­gen, offen­ba­ren oft­mals Ermitt­lungs­an­sät­ze, die ober­fläch­lich betrach­tet im Dun­kel geblie­ben wären.

Die Qua­li­tät eines Detek­tiv spie­gelt sin nicht allein über sein Hono­rar wie­der oder über die Anzahl sei­ner Face­book-Likes. Es gibt genug “bil­li­ge Jakobs” die in die­ser Bran­che – die kei­ner­lei Aus­bil­dung vor­aus­setzt – das schnel­le Geld mit dem Schick­sal ihrer Kli­en­ten tref­fen wol­len und Face­book-Likes sind schell gekauft.

Ein guter Detek­tiv wird die Bewei­se so zusam­men­tra­gen und im Bericht auf­be­rei­ten (doku­men­tie­ren), dass Ver­mu­tun­gen, Rück­schlüs­se und fest­ge­stell­te Tat­sa­chen ein­deu­tig von­ein­an­der zu unter­schei­den sind. Wich­tig­tu­er wer­den dann in einer mög­li­chen Zeu­gen­be­fra­gung sehr schnell ent­larvt – dass ist dann aber zu spät für Sie.

Ille­gal beschaff­te Bewei­se kön­nen nur in ganz engen Rah­men und abhän­gig von einer Ein­zel­fall­prü­fung ver­wen­det wer­den. Daher ist es im Vor­feld wich­tig, den rich­ti­gen und auch recht­li­chen Rah­men genau fest­zu­le­gen, damit Sie als Kun­de für die Leis­tun­gen die Sie erwar­ten dür­fen, nicht noch selbst mit dem Gesetz in Kon­flikt kom­men.