Detektei-Berlin: Nachbarn streiten am Gartenzaun. Der Nachbarschaftsstreit endet oft vor Gericht.

Der Nach­bar­schafts­streit ist häu­figs­ter Kla­ge­grund

Seit­dem es Rechts­schutz­ver­si­che­run­gen gibt, haben die Pro­zess­strei­tig­kei­ten vor den Zivil­ge­rich­ten rapi­de zuge­nom­men. Heu­te zäh­len sie zu den häu­figs­ten Grün­den, war­um ein Gericht ange­ru­fen wer­den muss. Schon Fried­rich Schil­ler dich­te­te: “Es kann der Frömms­te nicht in Frie­den leben, wenn es dem bösen Nach­bar nicht gefällt.”

Nach­bar­schafts­streit wegen ros­ten­den Maschen­draht­zaun

Zu lan­ge Äste, zu laut spie­len­de Kin­der, der stin­ken­de Kom­post­hau­fen oder Rauch­be­läs­ti­gung durch den Grill:  Im Jahr 1999 in der Gerichts­show Rich­te­rin Bar­ba­ra Salesch bei Sat.1 erlang­te der Nach­bar­schafts­streit der Haus­frau Regi­na Zind­ler mit ihrem dama­li­gen Nach­barn Gerd Trom­mer trau­ri­ge Berühmt­heit, als sich die Streit­häh­ne über einen wuchern­den Knal­lerb­sen­strauch nicht eini­gen konn­ten, der angeb­lich wegen sei­ner Feuch­tig­keit den neben­ste­hen­den Maschen­draht­zahn beschä­dig­te. Ste­fan Raab kom­po­nier­te dar­über einen Song, der ein Nr. 1 Hit in Deutsch­land wur­de. Die Kla­ge wur­de sei­ner­zeit abge­wie­sen mit der Begrün­dung “Ein Zaun hat das Recht auch mal zu ros­ten”.

Nach­bar­schafts­strei­tig­kei­ten vor Gericht

Es wird zum Teil um jede Klei­nig­keit gestrit­ten, vom Hahn der zu laut kräht, der Hund der zu laut bellt, um Bäu­me die in die fal­sche Rich­tung wach­sen oder des­sen Wur­zeln auf das Nach­bar­grund­stück vor­drin­gen, Kin­der­lärm wäh­rend der Mit­tags­ru­he, Sex­ge­stöh­ne aus der Nach­bar­woh­nung, lau­te Musik und Par­ties oder der Fern­se­her ist schlicht zu laut.

Nir­gend­wo strei­ten Par­tei­en erbit­ter­ter und sind unnach­gie­bi­ger. Eine Media­ti­on oder der Spruch eines Schieds­man­nes schei­tern häu­fig, weil sich jede Par­tei im Recht sieht. Der Streit eska­liert und schließ­lich nimmt sich eine Par­tei einen Rechts­an­walt und erhebt Kla­ge vor Gericht.

Miet­recht, das Nach­bar­rechts­ge­setz und das Immis­si­ons­schutz­ge­setz

Vie­le Geset­ze und Ver­ord­nun­gen sol­len das fried­li­che Zusam­men­le­ben der Nach­barn regeln. Doch wie ein­gangs schon beschrie­ben, wenn sich der Nach­barn nicht dar­an hält und Beschwer­den nichts nüt­zen, dann wird Ihr Rechts­an­walt gerichts­ver­wert­ba­re Bewei­se benö­ti­gen um gegen den oder die Ver­ur­sa­cher vor­zu­ge­hen.

Lärm­ta­ge­buch

Zunächst soll­ten Sie selbst ein Lärm­ta­ge­buch ober bes­ser noch ein Tage­buch der Beläs­ti­gun­gen füh­ren, wor­aus pein­lich genau die Art der Beläs­ti­gung her­vor­geht und aus wel­cher Rich­tung sie die Beläs­ti­gung wahr­ge­nom­men haben bzw. wen Sie als Ver­ur­sa­cher fest­stel­len konn­ten. Sie soll­ten eben­falls die Poli­zei regel­mä­ßig hin­zu­zie­hen, wenn der Lärm die Zim­mer­laut­stär­ke über­steigt und nach 22:00 Uhr fort­be­steht.

Die ein­zel­nen Geset­ze fin­den Sie hier:

Das Bun­des-Immis­si­onschutz­ge­setzt – BIm­SchG
Das Ber­li­ner Nach­bar­rechts­ge­setz
Miet­recht von A-Z beim Deut­schen Mie­ter­bund (DMB)

Nach­bar­schafts­streit endet töd­lich

In Köln ende­te am Sams­tag, den 01.12.2018 ein jah­re­lan­ger Nach­bar­schafts­streit zwi­schen einem 49jährigen Afri­ka­ner mit sei­nem 55jährigen Nach­barn töd­lich. Das Opfer hat­te sich wie­der­holt über den Lärm­pe­gel der afri­ka­ni­schen Fami­lie auf­ge­regt und sich beschwert. Die Poli­zei und die Staats­an­walt­schaft teil­ten mit, dass nach laut­star­ken Streit und einer Prü­ge­lei der 49jährige zum Mes­ser griff und sein Opfer im Trep­pen­haus mit meh­re­ren Mes­ser­sti­chen töd­lich ver­letz­te. Der 55jährige Nach­bar ist noch Ort sei­ne Ver­let­zun­gen erle­gen. Die Gerichts­me­di­zin stell­te meh­re­re Stich­ver­let­zun­gen im Ober­kör­per des Man­nes fest, wovon laut des Obduk­ti­ons­be­rich­tes einer töd­lich war.

Die DD-Detek­tei Dud­zus hilft beim Nach­bar­schafts­streit

Lei­der kön­nen wir nicht die Musik beim Nach­barn abstel­len oder eine über­mä­ßi­ge Geruchs­be­ein­träch­ti­gung besei­ti­gen. Aber wir kön­nen Ihnen die Bewei­se ver­schaf­fen und doku­men­tie­ren, die es Ihnen ermög­li­chen gegen­über Ihrer Haus­ver­wal­tung oder in einem Gerichts­ver­fah­ren, die Beein­träch­ti­gun­gen Ihres unmit­tel­ba­ren Lebens­um­fel­des zu bewei­sen.

Die Detek­ti­ve stel­len hier­zu eige­nen Beob­ach­tun­gen und Fest­stel­lun­gen an. Wir prü­fen sowohl sub­jek­tiv durch eige­ne Wahr­neh­mun­gen und objek­tiv durch ein geeich­tes Schall­pe­gel­mess­ge­rät. Alles zusam­men wird in einem Bericht fest­ge­hal­ten und dient Ihnen als Nach­weis. Selbst­ver­ständ­lich steht Ihnen der mit der Ermitt­lung betrau­te Detek­tiv im Gerichts­ver­fah­ren als neu­tra­ler Zeu­ge zur Ver­fü­gung.

Zögern Sie nicht uns anzu­ru­fen. Unse­re DD – Detek­tei Dud­zus ist rund um die Uhr auch an den Wochen­en­den oder Fei­er­ta­gen für Sie erreich­bar.

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