Spesenbetrug falsche Reisekostenabrechnung Bild mit Autobahn

Spe­sen­be­trug: fal­sche Rei­se­kos­ten­ab­rech­nung ist eine Vor­täu­schung fal­scher Tat­sa­chen und damit ein Kün­di­gungs­grund

Durch Spe­sen­be­trug fal­len nicht nur unse­re Euro­pa­ab­ge­ord­ne­ten auf. Sie tra­gen sich in Sit­zungs­lis­ten des Par­la­ments ein, um dann die Heim­rei­se anzu­tre­ten. 262,00 Euro Tages­geld strei­chen sich die Poli­ti­ker in die Tasche. Das ist Vor­täu­schung fal­scher Tat­sa­chen und damit Betrug bei der Rei­se­kos­ten­ab­rech­nung.

Sol­che Vor­bil­der braucht kein Mensch. Aber die Gier und der Neid ist schier uner­mess­lich. “Demo­ti­vier­te” Mit­ar­bei­ter tun es unse­ren Abge­ord­ne­ten gleich.

Recht­fer­ti­gun­gen bei Spe­sen­be­trug von Mit­ar­bei­tern

Spesenbetrug-falsche-Reisekostenabrechnung-Bild-Fahrt-mit-Auto

Rei­se­kos­ten bei mehr als 8 Stun­den Abwe­sen­heit recht­fer­ti­gen Ver­pfle­gungs­mehr­auf­wand – hier­bei wird oft ein Spe­sen­be­trug began­gen.

Die Aus­re­den für eine fal­sche Rei­se­kos­ten­ab­rech­nung sind immer die glei­chen: “Die Fir­ma schul­det mir was”. “Ich bin bei der letz­ten Gehalts­er­hö­hung leer aus­ge­gan­gen”. “Macht doch jeder in der Fir­ma”. Oder “der Chef fährt den dicken Dienst­wa­gen und wir erar­bei­ten das Geld dafür”.

So zah­len Chefs ihren Arbeit­neh­mern bei einer ein­tä­gi­gen Aus­wärts­tä­tig­keit von mehr als acht Stun­den kalen­der­täg­lich pau­scha­le Spe­sen für den Ver­pfle­gungs­mehr­auf­wand in Höhe von 12,00 Euro.

Hier wird dann kräf­tig geschum­melt: der Zeit­punkt von Abrei­se und Ankunft wird so ver­legt, dass mehr als acht Stun­den auf der Rei­se­kos­ten­ab­rech­nung ste­hen. Bei Han­dels­rei­sen­den und Kun­den­dienst­mon­teu­ren eine belieb­ter Anlass zum Spe­sen­be­trug.

Betrug bei der Rei­se­kos­ten­ab­rech­nung durch Arbeit­neh­mer ver­ur­sacht hohen finan­zi­el­len Scha­den für den Arbeit­ge­ber

Bei einer ange­nom­me­nen Rei­se­tä­tig­keit von 166 Tagen im Jahr, die jeweils mehr als acht Stun­den gedau­ert haben soll, beträgt der Scha­den durch fal­sche Rei­se­kos­ten­ab­rech­nung für Ihr Unter­neh­men 1.992,00 Euro.

Wenn Sie 30 unehr­li­che Mit­ar­bei­ter im Außen­dienst haben, beträgt der Scha­den durch fal­sche Rei­se­kos­ten­an­ga­ben knapp 60.000,00 EUR.

Aber auch das Date mit pri­va­tem Cha­rak­ter wird gele­gent­lich als angeb­li­ches Geschäfts­es­sen gegen­über dem Arbeit­ge­ber als Spe­sen abge­rech­net.

Wenn eine Ver­käu­fe­rin in einer Bäcke­rei bereits wegen der Mit­nah­me von ein paar Bröt­chen nach Fei­er­abend des Spe­sen­be­trugs ange­klagt wird und damit eine Kün­di­gungs­grund vor­liegt, wo ist dann die Gren­ze zu einem Kava­liers­de­likt zu zie­hen?

Spe­sen­be­trug und fal­sche Rei­se­kos­ten­ab­rech­nung nach­wei­sen

Um die mut­wil­li­ge Anga­be fal­scher Rei­se­kos­ten und Spe­sen­be­trug nach­wei­sen zu kön­nen, hat unse­re Wirt­schafts­de­tek­tei Ber­lin rechts­kon­for­me Über­wa­chungs­in­stru­men­te ent­wi­ckelt. Bei einem begrün­de­ten Ver­dacht kön­nen unse­re Detek­ti­ve damit kos­ten­güns­tig betrü­ge­ri­sche Arbeit­neh­mer über­füh­ren.

Spre­chen Sie unse­ren Chef­er­mitt­ler Ste­fan Dud­zus direkt an.

Ein­fach kos­ten­los anru­fen unter 0800 030 11 00. Oder nut­zen Sie das Kon­takt­for­mu­lar.

Er wird mit Ihnen in einem per­sön­li­chen Gespräch und gege­be­nen­falls auch mit Ihrem Fir­men­an­walt unse­re Mög­lich­kei­ten des Nach­weis von Spe­sen­be­trug vor­stel­len.

Übri­gens: Vor­be­spre­chun­gen sind in unse­rer Wirt­schafts­de­tek­tei grund­sätz­lich kos­ten­los.